Das Baransu Do System

 

Das Baransu Do System hat das Ziel den Schüler zur Entwicklung seines eigenen Stiles zu verhelfen. Jeder Mensch ist aufgrund seiner physischen und mentalen Gegebenheiten ein Unikat und ebenso individuell, deshalb kann nicht für jeden Menschen jede Technik zum Angriff und zur Verteidigung gleich gut von Vorteil sein. Das Baransu Do System hat daher keine feste Form oder "Kata", es versteht sich mehr als ein Weg der dem Schüler hilft sich selbst im freien Kampf verwirklichen zu können. Das Erlernen der verschiedenen Techniken und deren Funktion verändert sich im Laufe der Entwicklung des Schülers, ebenso wie der Schüler sich im Verlauf seines Alters verändert und mit ihm sein Bewusstsein und seine Fähigkeiten, so wie alles andere im Leben. So hat jeder die Möglichkeit sein volles Potential stetig auszureifen und weiterzuentwickeln. 

     

Das Baransu Do System ist in 9 Schülergrade, dem Assistant Instructor (Trainer),

dem Leader (Leiter einer eigenen Schule), Manager (Bezirksleiter) und Director (Leiter) unterteilt.

Jeder Grad verlangt eine Prüfung ab, die in einem physischen und mentalen Abschnitt unterteilt ist.

 

Warum gibt es nicht den Baransu Do“ Kurs

Die Kurse K1, MMA, Selbstverteidigung, sind keine Kampfstile, sowie Teakwondo, Karate, Wing Chun oä. die festen Formen haben oder klar zu spezifizieren sind. Aber genau das ist der Kampf in Wahrheit, er ist frei, nicht an einem Stil gebunden, bei einem Angriff beispielsweise auf der Straße müssen wir daher mit allem rechnen, daher wäre es fatal wenn unsere Vorsicht nur auf "bestimmte" Angriffe und deren Verteidigung geschult wurden wäre. 

  

K-1 ist eine japanische Kampfsportorganisation, die lange Zeit zu den bedeutendsten Martial-Arts-Promotions der Welt zählte und deren Kampfstil dem Muay Thai ähnelt (Ohne Clinch und Ellbogen). Besonders große Popularität erlangte der jährlich ausgetragene K-1 World Grand Prix der Schwergewichtskämpfer. Die Organisation entwickelte ihr Kampfsport-Regelwerk, mit dem Ziel, Kämpfer aus verschiedenen Kampfkünsten sinnvoll gegeneinander antreten lassen zu können. Es wurde von Kazuyoshi Ishii in Japan erfunden. K-1 kombiniert Techniken aus dem Boxen, Karate, Muay Thai, Taekwondo, Kickboxen, Savate und vielen anderen Kampfsportarten. Die Popularität dieses Regelwerks führte dazu, dass weltweit viele Veranstaltungen oder einzelne Kämpfe nach K-1-Regeln bestritten werden, ohne etwas mit der K-1-Organisation zu tun zu haben. Diese komplizierten Umstände, zusätzlich zur Tatsache, dass K-1 für Laien ohnehin schon schwer von Muay Thai oder Kickboxen zu unterscheiden ist, führen zu zahlreichen Missverständnissen. Das „K“ leitet sich von den vielen Kampfsportarten, die als Anfangsbuchstaben ein „K“ enthalten, ab (Karate, Kung Fu, Kempo, Kickboxen; alle Teil der Kakutogi-Familie, was in etwa Kampfsportbedeutet). Zudem ist es ein Wortspiel mit der Abkürzung der Formel 1 (F1), daher rührt auch die Turnierbezeichnung „K-1 Grand Prix“.

 

Fälschlicherweise wird oft angenommen, K-1 sei eine eigene Kampfkunst; jedoch messen sich im K-1 hauptsächlich Vertreter verschiedener Kampfsportarten, welche sich an die gemeinsamen Regeln halten. Es ist also viel mehr als eigene Wettkampf-Art einzustufen. Nicht zulässig sind zum Beispiel das Clinchen oder der Einsatz von Ellbogen (z. B. aus dem Muay Thai) und Würfe (z. B. aus dem Judo).

 

Mixed Martial Arts (Engl., etwa: Gemischte Kampfkünste, kurz MMA) ist eine Vollkontakt-Kampfsportart. Populär geworden ist MMA Anfang der 1990er Jahre durch die Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC), dem weltweit größten Veranstalter dieser Art von Turnieren und deren Übertragung im Fernsehen.

Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken (Striking) des Boxens, Kickboxens, Taekwondo, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens, Judo und Sambo. Auch Techniken aus anderen Kampfkunstarten werden benutzt. Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch „Abklopfen“ aufgibt, k. o. geht (ohnmächtig wird) oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht. Auch ein Punktsieg ist möglich. Beim MMA kommt es im Gegensatz zum klassischen Ringkampf nicht darauf an, den Gegner mit beiden Schultern auf dem Boden zu fixieren. Selbst aus der Rückenlage heraus kann man den Gegner noch besiegen.

Bei Wettkämpfen sind die Kämpfer in unterschiedliche Gewichtsklassen eingeteilt.

 

Deshalb bieten wir diese Kurse an, da Sie uns durch Ihre Vielfalt, die Möglichkeit bieten, die Techniken aus unser Prüfungsprogramm zur Verteidigung und Angriff, am realistischen praktizieren zu können. Sogenannte realistische Selbstverteidigung mit Stichen zu den Augen, mit Angriffen zum Hals und in dem Unterleib sind nur bedingt möglich zu trainieren, geschweige den in einer "realitätsnahen" Trainingssituation unter ähnlichen Stress, Angst und Druck wie in einem echten Kampf. Selbst gewöhnliches "Sparring" bietet den Schülern mehr realistische Nähe um sich für einen echten Kampf vorzubereiten, aufgrund des Drucks, der Angst und den physischen Anforderungen die in diesem Moment auf den Schüler wirken.

 

Mittels der Techniken, die in den Prüfungen abverlangt werden hat jeder Schüler die Möglichkeit sich selbst damit innerhalb seines Trainings weiterzuentwickeln und sein Repertoire seinen persönlichen Voraussetzungen dementsprechend anzupassen. Der Schüler kann herausfinden welche Techniken für ihn am besten funktionieren und sie adaptieren, verwerfen oder sogar weiter entwickeln. Zum Beispiel ist es für jemanden der kleiner ist,

als jemand anderes von ganzen anderem Vor- oder Nachteil gewisse Techniken zu nutzen als wie zum Beispiel bei Personen die in etwa die gleiche Körpergröße haben. Oder wiederum hat jemand der muskulös und schwerfällig ist eine ganze andere Basis Techniken umsetzen zu können als jemand der, genauso groß ist, aber schlacksig und schnell. 

 

Auf einem höheren Niveau kommen dann noch mehr Faktoren hinzu die berücksichtigt werden können.

Zum Beispiel wenn, der Angreifer stärken im "Ringen" aufweist und damit gefährlich im Nahkampf ist, ist er ganz anders zu behandeln wie jemand der mit vielen Tritten eine Gefahr darstellt. 

 

Daher  ist es das eigentliche Ziel, das jeder Schüler sich mittels dem Baransu do System selbst verwirklichen kann. Damit seine Individualität ihn dazu verhilft seine Anpassungsfähigkeit zu seinem Vorteil zu nutzen und den freien Kampf zu meistern. Dazu hat er am besten die Möglichkeit in dem er die im Wettkampfsport "freisten" Arten nutzt wie z. B. im K1 oder MMA um sein Vertrauen in seine Fähigkeiten zu finden und zu festigen.

Damit sein "Selbst - Vertrauen" manifestiert wird.

 

Deshalb ist für uns der Wettkampf ebenso wichtig für die Entwicklung und Aus - und Weiterbildung im Baransu Do System. Nicht nur zum Messen, dem aus- probieren unter hoher Belastung, unter Stress und Angst wie es dann auch tatsächlich auf der Straße stattfindet. Sondern auch die "Wettkampf - Vorbereitung" eine ganz wichtige Weiterentwicklung für den Schüler. Während dieser Phase in der die Schüler intensiveres Training ausgesetzt sind um sich in einer bestimmten Zeitspanne auf einen Wettkampf vorzubereiten. 

  • Die Disziplin beim erhöhten Trainings Niveau aufzubringen
  • die Ernährung der sportlichen Belastung anzupassen und gewissenhaft einzuhalten
  • eine Tagesstruktur aufzubauen um Schule, Familie und kontinuierliches Training zu meistern
  • seine Körper bewusster wahrzunehmen, hohen Belastungen zu trotzen und dennoch zu erkennen, wann Ruhephasen nötig und wichtig sind
  • sich im Training, Sparring, den Herausforderungen zu stellen und mit seinen Ängsten & Zweifeln Auseinander zu setzen
  • diese Auseinandersetzung schafft ein unglaubliches "Selbst - bewusst - sein" durch das der Schüler eine Menge über sich selbst lernt
  • diese Erfragungen schon in Jungen Jahren zu machen hat eine enorme positive Entwicklung auf die Schüler, vorausgesetzt dies geschieht unter gewissenhafter Anleitung.

Dabei ist uns sehr wichtig das andere Lebensbereiche nicht auf der Strecke bleiben, wie die Familie, Schule & Freunde, sprich soziale Kontakte, die ebenso wichtig für die persönliche Entwicklung eines jeden jungen Menschen sind. Die Mentalität ist des Baransu Do System ist darauf ausgelegt das all die positiven Eigenschaften, Werte die der Schüler über sich erfährt, wie Disziplin im Training, Ehrgeiz, Selbstbehauptung einen Einfluss auf alle Bereiche nehmen, denn Sie Formen Charakter und Charakter ist es was wir in all unseren Taten widerspiegeln.

 

Deshalb ist das Baransu Do System ebenso stark in sozialen Programmen konzipiert. Der Selbstbehauptungs Unterricht der erfolgreich an Schulen unterrichtet wird oder etwa individuelle Programme für Einrichtungen wie: "Konflikte erkennen & lösen", "was ist ein Fremder"  oder die "Gewaltprävention", verstehen sich daher als fester Bestandteil des Baransu Do System und der umfassenden Ausbildung jeden Schülers.

 

Damit ist das Baransu Do System ein vollkommenes System, der "inneren" sowie "äußeren" Selbstverteidigung, den jede Angriffstechnik die im System erlernt, geübt und weiterentwickelt wird, versteht sich als reine Selbstschutz Maßnahme, wobei der Wettkampf ausschließlich zum sportlichen Test dient.

 

Im Baransu Do System steht der Mensch und seine persönliche Entwicklung mit allem was dazu gehört im Mittelpunkt und es versteht sich selbst "nur" als Medium damit jeder Schüler sich selbst verwirklichen kann. 

 

Autor: Director, Dennis Aueron, Begründer, Trainer, Vorst. Baransu Do Mixed Martial Arts Federation