Das Baransu Do System

   

Das Baransu Do System ist in 9 Schülergrade, und vier Führungsgrade unterteilt, wobei mit Abschluss des 10. Grades der erste Trainerschein erworbenen wird.

Jeder Grad ist dabei in einen theoretischen und praktischen Abschnitt aufgeteilt.

 

Das Baransu Do Prüfungssystem

Unser System baut vom ersten bis zum 10 Schülergrad von Basic bis hin zu Fortgeschrittenen Techniken, aufeinander auf. So kann jeder Schüler einen strukturierten Lerneffekt erfahren. In den Kursen werden regelmäßig Basis Techniken zur Festigung wiederholt aber auch weiterentwickelte Techniken praktiziert. So kann jeder Schüler die Techniken aufgreifen, die er für seine anstehende Prüfung benötigt und hat gleichzeitig Zugang zu allen nützlichen Techniken die er in einem Kampf verwenden könnte.

 

Im Baransu Do System werden Schülern aus niedrigeren Schülergarden keine Techniken vorenthalten oder gar "verheimlicht" wie man es vielleicht in anderen Stilen vermuten lässt. Die Effektivität der Techniken hat für unsere Schüler oberste Priorität. Dabei kann ein Schüler der seinen Fokus zum Beispiel auf den zweiten Schülergrad richtet, trotzdem die Effektivität von höheren Techniken im Kurs erfahren, und so vielleicht schon früh eine Begabung dafür entdecken und entwickeln, ohne aber dabei den Fokus auf die Techniken zu verlieren, die er für seine anstehende zweite Schülergrad Prüfung verinnerlichen muss.

 

Daher ist es das eigentliche Ziel, dass jeder Schüler sich mittels dem Baransu do Prüfungs System eine persönliche Basis schafft. Das System bietet jedem, vom ersten bis zum 10. Schülergrad und darüber hinaus, die Möglichkeit ein fundiertes Wissen anzueignen, von den Basics bis hin zu fortgeschrittenen komplexen Techniken.

 

Kurse des Baransu Do Systems

Die Kurse K1, MMA, Selbstverteidigung, sind keine Kampfstile, sowie Teakwondo, Karate, Wing Chun oä. die festen Formen haben oder klar zu spezifizieren sind. Aber genau das ist der Kampf in Wahrheit, er ist frei, nicht an einem Stil gebunden, bei einem Angriff beispielsweise auf der Straße müssen wir daher mit allem rechnen, daher wäre es fatal wenn unsere Vorsicht nur auf "bestimmte" Angriffe eines Stils geschult wäre. Daher nutzen wir beispielsweise das K1 um uns in seiner Vielfalt trainieren zu können und den Wettkampf als Herausforderung für unsere Fähigkeiten zu nutzen.

 

Aber was ist K1 genau ?

K-1 kombiniert Techniken aus dem Boxen, Karate, Muay Thai, Taekwondo, Kickboxen, Savate und vielen anderen Kampfsportarten. Das K1 Kampfsport Regelwerk ist ähnlich wie im Kickboxen, es lässt aber auch Knie Techniken und auch Tritte auf die Beine zu und ist damit ein Vollkontakt Kampfsport. K1 wird auf fast allen Kampfsport Veranstaltungen Deutschlands und International neben, dem Kickboxen, Boxen und MMA ausgetragen. Zu den bekanntesten Kämpfern die sich im K1 gemessen haben, zählen unter anderem auf Internationalen Niveau : Peter Aerts, Andy Hug, Semmy Schilt, Alistair Overeem,  Banchamek Buakaw, Giorgio Petrosyan, Badr Hari, Mike Zambidis, Enriko Kehl.

 

Das Training

Deshalb bieten wir diese Kurse an, Sie bieten uns durch Ihre Vielfalt, die Möglichkeit, die Techniken aus unserem Baransu Do System Prüfungsprogramm zur Verteidigung und Angriff, am realistischen üben zu können. Sogenannte realistische Selbstverteidigung mit Stichen zu den Augen, mit Angriffen zum Hals und in dem Unterleib, sind nur sehr bedingt und eingeschränkt möglich zu trainieren, geschweige den in einer "realitätsnahen" Trainingssituation, unter ähnlichen Stress, Angst und Druck wie in einem echten Kampf.

 

Daher sehen wir es als Fatal, seinen Fokus im Training auf Techniken zu konzentrieren, die nie in einer realitätsnahen Trainingsumgebung praktiziert werden können. In diesen überwiegend "theoretischen Praxis", in denen Angriffe stets abgebremst und unter fast vollständiger Kooperation mit dem Gegner geübt werden, wäre die tatsächliche praktische Funktion in der Realität, eher unwahrscheinlich.

 

Selbst gewöhnliches "Sparring" wie man es aus dem K1 kennt, bietet den Schülern mehr realistische Nähe, um die eigenen Fähigkeiten unter willkürlichen Reaktionen, mit tatsächlicher Trefferwirkung auf die Probe zu stellen. Noch mehr als die schnellen, unwillkürlichen Reaktionen und Aktionen des Kontrahenten, sind die dabei entstehenden Stress Faktoren wie: Anspannung und Unsicherheit, die Bedingungen schaffen, die dem Empfinden einer echten Bedrohung in der Realität am nächsten kommen.

 

Auch wenn das Sparring uns als geeignete Trainingsmöglichkeit für das erproben unserer Fähigkeiten in einer realitätsnahen Situation am nächsten kommt, so muss die Paarung und Intensität des Kampfes immer den jeweiligen Schülern, bzw. deren fortschritt angepasst sein. Die Belastung im "freien Trainingskampf" darf nicht zu fordernd sein, sie darf für keinen Schüler "überfordernd" sein, damit ein Lerneffekt möglich ist.

Dabei steht die Gesundheit und der positive Lerneffekt des Schülers immer an oberster Stelle, die Nutzung der Schutzausrüstung und die Einhaltung des Regelwerk müssen stets beachtet werden. 

 

Der Wettkampf

Im Wettkampf, wie z. B. im K1 oder MMA, hat der Schüler die besten Voraussetzungen um sein Können auf die Probe zu stellen. So kann er das "Selbst- vertrauen" seiner Fähigkeiten, in einer möglichst realistischen Situation manifestieren. 

 

Deshalb ist für unsere Entwicklung im Baransu Do System, der Wettkampf eine ebenso wertvolle Entwicklungsmöglichkeit, dennoch ist die Teilnahme an Wettkämpfen nicht zwingend Voraussetzung um an den Prüfungen teilzunehmen.

 

Der Wettkampf dient dabei jedoch nicht nur dem messen und Erproben unserer Fähigkeiten unter hoher Belastung, sondern auch die intensive "Wettkampf - Vorbereitung" ist eine wichtige Erfahrung für die Entwicklung des Schülers. Während dieser Phase, wird der Schüler einem intensiveren Training ausgesetzt um sich in einer kurzen Zeitspanne optimal auf einen Wettkampf vorzubereiten.

Dazu einige Bereiche, die einen Aufschwung durch den Fokus erfahren:

  • die Disziplin beim erhöhten Trainings Niveau 
  • die Ernährung muss der höheren sportlichen Belastung angepasst werden
  • eine konzentriertere Tagesstruktur um Schule, Familie und kontinuierliches Training zu meistern
  • seinen Körper bewusster wahrnehmen, um hohe Belastungen und Ruhephasen in Einklang zu bringen
  • im Training, Sparring, Herausforderungen stellen und mit seinen Ängsten & Zweifeln Auseinander setzen - Reflexion
  • diese Auseinandersetzung schafft erhöhtes "Selbst - bewusst - sein" 
  • diese Erfragungen hat eine enorme positive Entwicklung zu einer eigenen Identität 

 

Die Selbstverwirklichung 

Das Gesamtwerk, aus den Kombinationen der Fähigkeiten jedes Lernenden, ist aber genauso komplex und verschieden wie er selbst. Wir sprechen von einer Basis die unser System schafft, weil wir jedem Schüler bewusst machen, dass er selbst aus seinem erlernten Repertoire am Ende seiner Ausbildung, die für sich besten Methoden wählen muss, um das eigentliche Ziel zu erreichen, optimal kämpfen, sich verteidigen zu können.

 

Die Individualität eines jeden Schülers trägt dazu bei, das manche Techniken einfacher und manche Techniken schwerer erlernt werden. Letztendlich nach erfolgreicher strukturierten Ausbildung werden manche Techniken einem Schüler mehr liegen als Andere und so betonen wir klar, dass jeder Schüler dabei den Fokus nicht verlieren darf, sich auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren, nämlich seine Fähigkeiten optimal umsetzen zu können, Die Selbstverwirklichung steht dabei im Fokus und nicht das hinein zwängen in einen Stil.

 

Ganzheitliche Entwicklung

Die Mentalität ist des Baransu Do System ist darauf ausgelegt das all die positiven Werte die der Schüler über die Ausbildung erfährt, wie Disziplin, Ehrgeiz, Selbstbehauptung, der respektvolle Umgang mit Anderen, einen Einfluss auf den Charakter des Lernenden hat, so schaffen wir mit der Baransu Do Ausbildung eine ganzheitliche Entwicklung für Körper und Geist.

 

Soziales Arrangement 

Mit dem Ziel der ganzheitlichen Entwicklung gestaltet sich das Baransu Do System in der Prüfungsordnung, auch aus theoretischen Anteilen und konstruiert darüber hinaus auch außerordentliche Programme und Kooperationen mit sozialen Schwerpunkten.

 

Wenn Sie sich selbst in in unserem Konzept wiederfinden, kontaktieren Sie uns gerne, um Ihre Ausbildung und Eignung zum Baransu Do Trainer zu verwirklichen.

 

Autor: Director, Dennis Aueron, Begründer, Trainer, Vorst. Baransu Do Mixed Martial Arts Federation

 

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